Trekkingnahrung

Schlemmen ohne Schleppen - Outdoornahrung selbst gemacht

Dörren für Gewichtsfetischisten

Um Brennstoff bei der Zubereitung und damit weiteres Gewicht zu sparen, lässt sich das Ganze auf die Spitze treiben. Es ist möglich auch kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Reis oder Pasta zu dörren und damit auch gleich vollständige Gerichte zu dehydrieren. Analog zu kaufbaren Outdooressen, reicht es bei der Zubereitung nur heisses Wasser hinzuzufügen und einwirken zu lassen. Damit dies auch funktioniert, müssen die Bestandteile, welche eine lange Einweichzeit benötigen, entsprechend klein verarbeitet sein.

Reis - dörren oder nicht?

In Skandinavien gibt es von Uncle Ben’s® Snabbris (Schnellreis), welcher vorgegart und anschliessend gefriergetrocknet wurde. Er hat ein deutlich größeres Volumen, benötigt aber nur noch eine Kochzeit von 3 Minuten. Geschmacklich fand ich ihn nicht überzeugend.

Im deutschsprachigen Raum ist der im Handel erhältliche Expressreis auch vorgekocht, aber nicht gefriergetrocknet, so dass der Reis damit deutlich mehr Wasser enthält und schwerer ist.

Natürlich ist es möglich auch selber nur den Reis zu kochen und anschliessend wieder zu trocknen. Am besten auf Backpapier, damit die Körner nicht durch die Gitter fallen. Das Reiskorn verliert bei der Dehydrierung seine Struktur. Für die Zubereitung reicht es den Reis in heißen Wasser ziehen zu lassen.

Den gekochten Reis über Stunden wieder zu trocknen ist natürlich nicht sehr umwelt- und kostenschonend. nur um zum Beispiel eine Suppe (Heiße Tasse) aufzupeppen. Dafür lässt sich genauso gut Cous-Cous verwenden.

Ich nehme lieber losen Basmati-Reis mit einer Kochzeit von 10 Minuten mit auf die Wanderung. Da ich noch weitere gedörrte Bestandteile für meine Gerichte verwende, werden diese gleich mit gegart.

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