Trekking-Ausrüstung

Trekking-Ausrüstung für eine mehrtägige Solotour

Karte, Kompass, GPS und Stromversorgung

Karte und Kompass

Egal wo ich wandere, eine Karte gehört bei mir immer ins Gepäck. Je größer der Kartenmaßstab, desto genauer die darauf befindlichen Informationen. So gerne ich auch eine 1:25.000 Karte dabei haben würde, es gäbe bei einer längeren Trekkingtour einiges an Papier zu schleppen. Zur Orientierung reicht ein kleiner Maßstab von 1:50.000 oder 1:100.000. Dort sind dann auch die Berge in der Ferne verzeichnet. Noch kleiner sollte der Maßstab der Karte jedoch nicht sein, da sonst wichtige Informationen wie kleine Wasserläufe fehlen.

Bewege ich mich abseits der markierten Wege gehört ein Kompass ebenfalls zur Ausrüstung. Da ich in der Regel ein GPS dabei habe, ist dieser nur für den Notfall notwendig. Ich habe mich deshalb für den A-30 von Suunto entschieden. Ein nur 32g schwerer, aber guter Kompass ohne Spiegel.

GPS und Stromversorgung

Seit einigen Jahren tracke ich meine Wanderungen mit einem GPS. Ich verwende dazu das eigentlich für das Fahrrad vorgesehene Garmin Edge 750. Das Display ist recht klein und der Akku fest eingebaut. Es lässt sich jedoch mit einer externen Stromversorgung (z.B. Akku, Powerbank) auch bei laufenden Betrieb laden.

Auch zur Navigation habe ich dieses elektronische Gadget schätzen gelernt. Ohne großes Kartenstudium kann ich meine Position ablesen. Nützlich wenn plötzlich dichter Nebel aufzieht, große Schneefelder gequert werden müssen oder ich mich einfach motivieren möchte noch die letzten Meter bis zum nächsten Fluss zu gehen.

Zum Laden des GPS verwende ich eine Powerbank (Lithium-Akku), mit deren Hilfe ich auch das Handy aufladen könnte. Je nach Tourendauer, reicht die Kapazität der Powerbank um das GPS zu Laden.

SolarpanelSolarpanel

Auf längeren Touren verwende ich das 260g schwere Solarpanel Goal Zero Nomad 3.5. Dieses reicht bei Sonnenschein um abends und morgens am Zelt mein Garmin Edge aufzuladen. Ist es überwiegend bewölkt befestige ich das Panel auf dem Deckelfach des Rucksacks. Mit dabei habe ich eine 70g schwere Powerbank mit 2600 mAh Kapazität. Dieses lade ich tagüber um so den Strom für Schlechtwetter-Tage zwischenzuspeichern oder das Handy zu laden. Am Ende ist es eine Frage des Gewichts, ob eine noch größere Powerbank oder das 260g schwere Solarpanel mitkommt.

Das Nomad wurde von Hersteller GoalZero inzwischen durch das leistungsfähigere Nomad 7 abgelöst. Es hat mit 7 W die doppelte Leitung, ist mit 363g jedoch auch deutlich schwerer.

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