Trekking-Ausrüstung

Trekking-Ausrüstung für eine mehrtägige Solotour

Rucksack für eine mehrtägige Solotour

Einen guten Rucksack zu finden ist gar nicht so einfach. Für eine Solotour kommen einige Sachen zusammen und alles soll nach Möglichkeit Platz finden. Im Idealfall kann alles im Rucksack verstaut werden und baumelt nicht draußen herum. Dies ist besser für die Gewichtsverteilung, schützt die Sachen aber auch vor Nässe oder Beschädigung.

RucksackRucksack

Für mich sind 75l Volumen genau die richtige Größe um alles Notwendige für eine mehrwöchige Zelttour unterzubringen. Aber als kurze Frau mit kurzer Rückenlänge und schmalen Kreuz soll er natürlich auch passen. Das Angebot ist mit solchen Anforderungen gering.

Fündig geworden bin ich bei der norwegischen Firma Bergans, die den 75l-Rucksack Trollhetta auch als Frauenversion im Programm hat. Die Frauenversion ist speziell auf die weibliche Anatomie zugeschnitten. Passt der Rucksack perfekt, dann kann er auch ohne geschlossenen Brustgurt getragen werden, ohne dass die Träger von der Schulter rutschen.

Das Tragesystem des Trollhetta bietet eine sehr große Bewegungsfreiheit. Insbesondere durch die Beweglichkeit in der Hüfte fühlen sich die ersten Schritte etwas komisch an, aber sehr schnell wollte ich keinen anderen Rucksack mehr tragen. Insbesondere in unwegsamen Gelände, über verblockte Stellen oder bei Steigungen ist die Beweglichkeit sehr willkommen.

Der Rucksack hat ein großes Hauptfach und einen rundum Reißverschluss, so dass man auch bei der Mittagspause gut an alles kommt ohne den Rucksack ganz auszupacken zu müssen. Auch bei starken Regen blieb der Inhalt, nur mit zusätzlich einer Regenhülle geschützt, trocken.

Transportsack und Regenhülle

Bei der Anreise mit dem Flugzeug empfiehlt sich ein Packsack. So wird der Rucksack beim Transport geschont. Es gibt nichts Schlimmeres, als am Ziel anzukommen und die Schnalle des Hüftgurts ist kaputt. Es gibt sehr robuste Ausführungen, zum Beispiel leistet mir der Cargo Bag Expedition der Firma Bach schon einige Jahre gute Dienste, wenn es gilt einen Rucksack transportieren zu lassen.

Kann ich kein Gepäck deponieren, dann verwende ich den Schutzsack Cargo Bag de Luxe 90 der Firma Bach. Dieser hat einen Reißverschluss, damit der Rucksack auch eingepackt auf dem Rücken getragen und so auch als Regenhülle verwendet werden kann. Der Schutzsack ist dabei robuster als eine Regenhülle und schützt den gesamten Rucksack. Er ist jedoch auch schwerer.

Generell verpacke ich den Rucksack so, dass ich den Hüftgurt um den Rucksack schlinge und vorne verschließe. So ist das untere Fach mit Reißverschluss seitlich durch den gepolsterten Beckengurt geschützt und der Rucksack kompakter.

Packsack

Für Schlafsack, Kleidung oder Dokumente verwende ich ultraleicht Packsäcke der Firma Sea to Summit. Der 4-Liter Ultra-Sil Dry Sack wiegt zum Beispiel nur 26g und schützt den Daunenschlafsack zuverlässig vor Regen.

Ordnung bringen auch Ziplock Beutel. Diese haben den Vorteil, dass der Inhalt von außen sichtbar ist. Wird der Beutel nicht mehr benötigt, weil zum Beispiel der Inhalt aufgegessen wurde, ergibt er einen guten Müllbeutel. Er lässt sich gut wieder verschließen und der Geruch bleibt drinnen.

Daypack

Der Trollhetta-Rucksack besitzt die Möglichkeit das Deckelfach abzunehmen und zu einem Tagesrucksack zu verwandeln. Diese Möglichkeit hat jedoch den Nachteil, dass der Rucksack dann oben offen ist. Gerade wenn man mit dem Bus fährt und die Wertsachen bei sich haben will, ist so ein halboffener Rucksack im Gepäckfach nicht unbedingt der Hit. Als Alternative bietet sich von Sea to Summit der nur 68g schwere Ultra-Sil 20l-Day Pack an.

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